Zahngesundheit von Hunden und Katzen

Eine gute Zahnpflege ist für Hunde und Katzen genauso wichtig wie für uns Menschen. Zahnerkrankungen wie Zahnstein, Zahnfleischentzündungen oder Parodontose können nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen.

Das Gebiss von Hunden und Katzen

  • Hunde haben als Welpen 28 Milchzähne, die ab der 3. Lebenswoche durchbrechen. Mit etwa 6 Monaten ist das bleibende Gebiss mit 42 Zähnen vollständig entwickelt.
  • Katzen haben als Kitten 26 Milchzähne, die ebenfalls ab der 3. Lebenswoche erscheinen. Ihr bleibendes Gebiss ist mit 30 Zähnen vollständig ausgebildet.

Zahnstein und Zahnerkrankungen – ein individuelles Problem

Nicht alle Tiere entwickeln gleich schnell Zahnstein – das hängt von vielen Faktoren ab, darunter Speichelzusammensetzung, Kieferstellung, Fütterung und genetische Veranlagung. Kleine Hunderassen und Katzen mit kurzer Kopfform (z. B. Perser) sind oft anfälliger für Zahnprobleme.

Warum Zahnpflege so wichtig ist

Einmal gebildeter Zahnstein lässt sich nicht mehr durch Futter oder Kauartikel entfernen – er muss tierärztlich entfernt werden. Unbehandelter Zahnstein kann Entzündungen verursachen und sogar zu Zahnausfall führen. Zudem können Bakterien aus der Maulhöhle über das Blut andere Organe wie Herz, Leber oder Nieren schädigen.

Zahnpflege – was hilft wirklich?

Mit Futter allein lässt sich Zahnstein nicht sicher vorbeugen. Zwar können spezielle Kauartikel, Futterstrukturen oder Zahnpflege-Snacks unterstützen, doch die beste Prophylaxe ist regelmäßiges Zähneputzen mit einer geeigneten Zahnbürste und Tierzahnpasta. Auch regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind wichtig, um Zahnprobleme frühzeitig zu erkennen.

Eine gute Zahnpflege trägt wesentlich zur Lebensqualität und Gesundheit von Hunden und Katzen bei – am besten von klein auf antrainieren, damit es zur Routine wird!